Wie aus einer »Schmutzschleuse« ein wohnliches Atrium wurde, welches das Haus zu beiden Seiten öffnet

Bei dem Umbau eines Münsteraner Einfamilienhauses aus den 60er Jahren kam mir die Idee, aus der geplanten »Schmutzschleuse« (diesen Begriff finde ich einfach wunderbar:) einen weiteren Terrassenplatz zu entwickeln. Die sogenannte Schutzschleuse ist ein Weg, der vom Garten hinter das Haus, in ein kleines Höfchen und zu einem Hintereingang, führt. So kann man auch nach getaner Arbeit im Garten oder nach dem Spielen mit den Kindern durch den Hintereingang in das Haus gelangen und die schmutzigen Sachen direkt in der Waschküche ablegen. So praktisch die Idee auch ist, so war der Ort doch zu Schade, um ihn nur als Schleuse zu nutzen. So regte ich die Idee an, die rückwärtige Wand des Haues mit einer großen Tür zu öffnen und so das Höfchen als weitere Terrasse zu nutzen. Da der Hof zur Ostseite liegt, bietet er sich für das Frühstück gerade zu an. Und wenn es im Simmer zu heiß wird, hat man hier ein schattiges Plätzchen. Nun öffnet sich das Haus zu beiden Seiten: Zur Gartenseite und zur gegenüberliegenden, zweiten Terrasse. Freue mich sehr, das den Hausbesitzern meine Idee so gut gefiel und sie diese in die Tat umgesetzt haben. Nun leben sie glücklich und zufrieden in ihrem sehr schönen Zwei-Terrassen Haus.

Idee & Copyright: Birgit Käufer